Kommentar zum AWMF-Leitlinien-Entwurf, Kapitel 4

Die AWMF entwickelt gerade eine neue „S3-Leitlinie Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans*-Gesundheit: Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung“. Jetzt gibt es die Möglichkeit, den aktuellen Entwurf öffentlich zu kommentieren. Damit mein Kommentar nicht nur in die Tiefen des Leitlinienentwicklungsprozesses gehen, veröffentliche ich sie auch noch hier. Die Hauptüberschriften dieses Artikels entsprechen dabei den Hauptüberschriften der Leitlinie.

Da die Leitlinie lang ist, teile ich meine Kommentare in mehrere Posts auf. Dies ist der vierte Teil, der dritte ist hier, der zweite hier und der erste ist hier.
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Kommentar zum AWMF-Leitlinien-Entwurf, Kapitel 3

Die AWMF entwickelt gerade eine neue „S3-Leitlinie Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans*-Gesundheit: Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung“. Jetzt gibt es die Möglichkeit, den aktuellen Entwurf öffentlich zu kommentieren. Damit mein Kommentar nicht nur in die Tiefen des Leitlinienentwicklungsprozesses gehen, veröffentliche ich sie auch noch hier. Die Hauptüberschriften dieses Artikels entsprechen dabei den Hauptüberschriften der Leitlinie.

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Kommentar zum AWMF-Leitlinien-Entwurf, Kapitel 2

Die AWMF entwickelt gerade eine neue „S3-Leitlinie Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans*-Gesundheit: Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung“. Jetzt gibt es die Möglichkeit, den aktuellen Entwurf öffentlich zu kommentieren. Damit mein Kommentar nicht nur in die Tiefen des Leitlinienentwicklungsprozesses gehen, veröffentliche ich sie auch noch hier. Die Hauptüberschriften dieses Artikels entsprechen dabei den Hauptüberschriften der Leitlinie.

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Kommentar zum AWMF-Leitlinien-Entwurf, Kapitel 1

Die AWMF entwickelt gerade eine neue „S3-Leitlinie Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans*-Gesundheit: Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung“. Jetzt gibt es die Möglichkeit, den aktuellen Entwurf öffentlich zu kommentieren. Damit mein Kommentar nicht nur in die Tiefen des Leitlinienentwicklungsprozesses gehen, veröffentliche ich sie auch noch hier. Die Hauptüberschriften dieses Artikels entsprechen dabei den Hauptüberschriften der Leitlinie. Weiterlesen

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MDS: Pflichttherapie ist nötig, um OPs zu vermeiden [Update]

[Hinweis: es gab hier mehrere Updates, siehe vor allem unten]

Krankenkassen verlangen vor der Genehmigung (also der Bestätigung der Kostenübernahme) von Operationen (und anderen genehmigungspflichtigen medizinischen Maßnahmen, wie Nadelepilation), dass eine Psychotherapie einer bestimmten Mindestdauer (bei OPs üblicherweise 18 Monate, bei anderen Maßnahmen weniger) durchgeführt wurde. Diese Therapie wird von vielen Transmenschen als unnötig und verzögernd erlebt, und deshalb als „Zwangstherapie“ bezeichnet (ich verwende hier den Begriff „Pflichttherapie“, um diese Therapieforderung von Zwangspsychiatrisierung zu unterscheiden, was nochmal eine ganz andere Nummer ist). Auch im Menschrechtsbericht von ATME e.V. wird diese Problematik beschrieben.

Eine solche Therapie wird oft schon dadurch sinnlos, dass die Therapeut_innen letztlich als Gatekeeper darüber entscheiden, ob die betreffende Person medizinische Maßnahmen bekommt oder nicht (indem sie die entsprechenden Indikationen stellen oder nicht und im Bericht an die Krankenkasse bestätigen, dass die Therapie ausreichend durchgeführt wurde und „erfolglos“ (siehe weiter unten) war), und die Patient_innen sich deshalb hüten, den Therapeut_innen gegenüber offen, z.B. über Zweifel oder Schwierigkeiten zu reden, um die Genehmigung der medizinischen Maßnahmen nicht zu gefährden. Außerdem ist üblicherweise Freiwilligkeit und eine eigene Motivation der Patient_innen Voraussetzung für ein Gelingen der Therapie.

In der Studie zur Lebenssituation von Transsexuellen in Nordrhein-Westfalen heißt es dementsprechend auch:

Manche Transsexuelle entscheiden sich daher für zwei Therapien: eine, mit der sie die MDS-
Richtlinien erfüllen und die ihnen die für die Hormontherapie bzw. die geschlechtsangleichenden Maßnahmen nötige Indikation liefern soll, und eine zweite, die ihnen die Unterstützung bietet, die sie tatsächlich benötigen:

Die spannende Frage ist jetzt: wer legt jetzt diese Regeln für die (meist sinnlose) Pflichttherapie fest? Offiziell entscheidet das die jeweilige Krankenkasse (ich beziehe mich hier nur auf gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland). Dieser fragt dafür ihren lokal zu ständigen MDK (medizinischer Dienst der Krankenkassen) und der richtet sich wiederum nach der Begutachtungsanleitung Transsexualität des MDS („Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen“).

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Dystopian Fragment: roads, bosses, witches and trees

Neue Welt in Neuseenland

Neue Welt in Neuseenland

I was at a workshop about dystopian writing and finally managed to type in what I wrote there:

Normalcy, the weeds in the cracks o highway concrete are fighting it. They are stubborn, they might die, but they are finding every crack and keep on trying. The normalcy bulldozes oer everything, another road here, another percent of work more in the same time there.

July comes home from work. The boss writes his last emails for the day. This one subcontractor needs more pressure to offer lower prices, that coworker needs to get stopped a bit, we don
t want him to get promoted first. Then into the car, the door closes with little sound and provides a shielded environment. Temperature controlled, outside sounds muffled, he drives out of the underground parking. Now it’s time to switch back to friendly mode. He doesn’t want his wife to run away or his kids to get scared. But first traffic, the last good chance to be aggressive. This poor woman in the old small car doesn’t need to get on the highway now, she can wait.

At home, please, no question of how my day was, just let me be quiet in front of the TV, and please let there be food.

Looking down on all these cars passing by, knowing how much destruction they bring, and how much destruction the people in them bring, I want to destroy them. Well, one spell into the engine of one car, it skidding around and all the following cars bouncing into it would do the trick. But it’s not fair. What to do, street should just open up and eat them all. But I am also living off of their work, their exploitation of others, so what to do? I go over the bridge into that little wood on the other side, that grew on an old garbage dump.

The witches circle will call on all good willing beings to work on dismantling this. Well they do that anyways, they take much larger risks than I do, what is my place in this? I lean against my old friend, the oak. She says, “don’t worry, we keep on going, just like we did for thousands of years, there is nothing else we can do.” “But I want a revolution, they are taking up all your space.” “I know”, she says, “I know.” And maybe even she is sad, maybe most of her children were cut away or couldn’t really start to grow. “I know”, she says “I know.” and slowly waves her branches to caress.

The boss wants to work in the garden, there is this little seedling that shouldn’t be there, he wants a lawn in this place. The seedling is stubborn, its roots being much bigger than anything above ground. The boss starts sweating, ripping at the seedling, but in the end gives up. There is an important meeting tomorrow, he needs to catch some sleep.

Don’t really know where I want to go with this, but I wanted to share the current state.

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Political Witchcraft

So, last weekend I did some spellwork after a long hiatus where I didn’t do much, and I still have to work with a lot of limitations. But I want to share this because I was working about political issues and I think it is important for the witch/spiritual/whatever subculture to thing about what they want to do in difficult political situations and how our work can impact more than our immediate surroundings. (It is also important to realize that it is a privilege to be able to just think about immediate surroundings or even only inner emotional state, but that’s for another time).

So, the situation in Germany right now is crazy in my opinion. Many people call it the „refugee crisis“. There are a lot of refugees coming, and it is a challenge to house them and care for them, but it would be manageable if people and the different levels of government were willing to help. But since many are there a lot of gaps that are filled by volunteers who are working their asses off to make sure the refugees can somewhat find a place to recover and be in peace.

But as I see it, the main crisis is happening within the reaction of the German population to the coming of refugees. There is a lot of hatred, anger and violence, and I think most of it is rooted in some form of existential fear, caused by neoliberal precarisation and by a diversification of society that confuses people. And the part that bothers me most, is, that we now have factions in society („right“ and „left“) that are not able to talk with each other anymore, it’s just a „which side are you on“ then an exchange of opinions and a search for a compromise.

Ok, so much for the background. When thinking about this I thought that rational methods won’t help much anymore, the situation is stuck, and also I was really angry and frustrated at this, so I thought about how about do a ritual about it and call up some forces to fight against it. I also thought about trying to find more witches to do rituals together for this, but this will have to wait a bit.

So this is how the ritual went:

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