Kommentar zum AWMF-Leitlinien-Entwurf, Kapitel 6

Die AWMF entwickelt gerade eine neue „S3-Leitlinie Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans*-Gesundheit: Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung“. Jetzt gibt es die Möglichkeit, den aktuellen Entwurf öffentlich zu kommentieren. Damit mein Kommentar nicht nur in die Tiefen des Leitlinienentwicklungsprozesses gehen, veröffentliche ich sie auch noch hier. Die Hauptüberschriften dieses Artikels entsprechen dabei den Hauptüberschriften der Leitlinie.

Unter der Kommentier-Website ist die Leitlinie nicht mehr einzusehen, hier gibt es eine Version.

Da die Leitlinie lang ist, teile ich meine Kommentare in mehrere Posts auf. Dies ist der sechste Teil, der fünfte ist hier, der vierte hier, der dritte hier, der zweite hier und der erste ist hier.
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Kommentar zum AWMF-Leitlinien-Entwurf, Kapitel 5

Die AWMF entwickelt gerade eine neue „S3-Leitlinie Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans*-Gesundheit: Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung“. Jetzt gibt es die Möglichkeit, den aktuellen Entwurf öffentlich zu kommentieren. Damit mein Kommentar nicht nur in die Tiefen des Leitlinienentwicklungsprozesses gehen, veröffentliche ich sie auch noch hier. Die Hauptüberschriften dieses Artikels entsprechen dabei den Hauptüberschriften der Leitlinie.

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Kommentar zum AWMF-Leitlinien-Entwurf, Kapitel 4

Die AWMF entwickelt gerade eine neue „S3-Leitlinie Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans*-Gesundheit: Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung“. Jetzt gibt es die Möglichkeit, den aktuellen Entwurf öffentlich zu kommentieren. Damit mein Kommentar nicht nur in die Tiefen des Leitlinienentwicklungsprozesses gehen, veröffentliche ich sie auch noch hier. Die Hauptüberschriften dieses Artikels entsprechen dabei den Hauptüberschriften der Leitlinie.

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Kommentar zum AWMF-Leitlinien-Entwurf, Kapitel 3

Die AWMF entwickelt gerade eine neue „S3-Leitlinie Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans*-Gesundheit: Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung“. Jetzt gibt es die Möglichkeit, den aktuellen Entwurf öffentlich zu kommentieren. Damit mein Kommentar nicht nur in die Tiefen des Leitlinienentwicklungsprozesses gehen, veröffentliche ich sie auch noch hier. Die Hauptüberschriften dieses Artikels entsprechen dabei den Hauptüberschriften der Leitlinie.

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Kommentar zum AWMF-Leitlinien-Entwurf, Kapitel 2

Die AWMF entwickelt gerade eine neue „S3-Leitlinie Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans*-Gesundheit: Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung“. Jetzt gibt es die Möglichkeit, den aktuellen Entwurf öffentlich zu kommentieren. Damit mein Kommentar nicht nur in die Tiefen des Leitlinienentwicklungsprozesses gehen, veröffentliche ich sie auch noch hier. Die Hauptüberschriften dieses Artikels entsprechen dabei den Hauptüberschriften der Leitlinie.

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Kommentar zum AWMF-Leitlinien-Entwurf, Kapitel 1

Die AWMF entwickelt gerade eine neue „S3-Leitlinie Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans*-Gesundheit: Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung“. Jetzt gibt es die Möglichkeit, den aktuellen Entwurf öffentlich zu kommentieren. Damit mein Kommentar nicht nur in die Tiefen des Leitlinienentwicklungsprozesses gehen, veröffentliche ich sie auch noch hier. Die Hauptüberschriften dieses Artikels entsprechen dabei den Hauptüberschriften der Leitlinie.

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MDS: Pflichttherapie ist nötig, um OPs zu vermeiden [Update]

[Hinweis: es gab hier mehrere Updates, siehe vor allem unten]

Krankenkassen verlangen vor der Genehmigung (also der Bestätigung der Kostenübernahme) von Operationen (und anderen genehmigungspflichtigen medizinischen Maßnahmen, wie Nadelepilation), dass eine Psychotherapie einer bestimmten Mindestdauer (bei OPs üblicherweise 18 Monate, bei anderen Maßnahmen weniger) durchgeführt wurde. Diese Therapie wird von vielen Transmenschen als unnötig und verzögernd erlebt, und deshalb als „Zwangstherapie“ bezeichnet (ich verwende hier den Begriff „Pflichttherapie“, um diese Therapieforderung von Zwangspsychiatrisierung zu unterscheiden, was nochmal eine ganz andere Nummer ist). Auch im Menschrechtsbericht von ATME e.V. wird diese Problematik beschrieben.

Eine solche Therapie wird oft schon dadurch sinnlos, dass die Therapeut_innen letztlich als Gatekeeper darüber entscheiden, ob die betreffende Person medizinische Maßnahmen bekommt oder nicht (indem sie die entsprechenden Indikationen stellen oder nicht und im Bericht an die Krankenkasse bestätigen, dass die Therapie ausreichend durchgeführt wurde und „erfolglos“ (siehe weiter unten) war), und die Patient_innen sich deshalb hüten, den Therapeut_innen gegenüber offen, z.B. über Zweifel oder Schwierigkeiten zu reden, um die Genehmigung der medizinischen Maßnahmen nicht zu gefährden. Außerdem ist üblicherweise Freiwilligkeit und eine eigene Motivation der Patient_innen Voraussetzung für ein Gelingen der Therapie.

In der Studie zur Lebenssituation von Transsexuellen in Nordrhein-Westfalen heißt es dementsprechend auch:

Manche Transsexuelle entscheiden sich daher für zwei Therapien: eine, mit der sie die MDS-
Richtlinien erfüllen und die ihnen die für die Hormontherapie bzw. die geschlechtsangleichenden Maßnahmen nötige Indikation liefern soll, und eine zweite, die ihnen die Unterstützung bietet, die sie tatsächlich benötigen:

Die spannende Frage ist jetzt: wer legt jetzt diese Regeln für die (meist sinnlose) Pflichttherapie fest? Offiziell entscheidet das die jeweilige Krankenkasse (ich beziehe mich hier nur auf gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland). Dieser fragt dafür ihren lokal zu ständigen MDK (medizinischer Dienst der Krankenkassen) und der richtet sich wiederum nach der Begutachtungsanleitung Transsexualität des MDS („Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen“).

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