Rezept: veganer Fisch

Dieses Rezept ist nicht ganz ernst gemeint, nicht da es nicht funktionieren würde, sondern weil es für mich eigentlich nicht der Sinn von veganem Kochen ist, nicht-vegane Gerichte nachzubauen. Aber ab und zu macht es Spaß und deswegen gibt es dieses Rezept:

  • Glutenpulver (Seitan)
  • Braunalgenpulver (englisch: kelp), besteht oft hauptsächlich aus Geschmacksverstärker, egal🙂.
  • Wakame-Algen
  • Miso-Paste
  • Speisestärke
  • Nori-Blätter (wie für Sushi)
  • Leinöl

Die Wakame-Algen einweichen und anschließend gut ausspülen (da ist wohl sonst zu viel Jod oder auch Schwermetalle? drin). In leicht gesalztem Wasser gut auskochen. Die Flüssigkeit abkühlen lassen und durch ein Sieb gießen. Beides (Algen und Flüssigkeit) aufbewahren.

Seitan-Pulver mit dem Braunalgenpulver mischen und mit der Algen-Flüssigkeit zu einem Teig vermischen. Dabei kann ruhig reichlich Flüssigkeit verwendet werden, irgendwann nimmt der Teig dann nichts mehr auf. Den Teig durchkneten. Je stärker er geknetet wird, umso weicher wird der „Fisch“.

Aus dem Teig Schnitzel/Filetstücke formen. Er ist oft störrisch, da hilft ein Messer, um dünne Scheiben zu bekommen. Die Stücke können noch ein bisschen gepresst und gedrückt werden, um ein gute Konsistenz zu bekommen. Die restliche Flüssigkeit wieder mit den Algen mischen und aufkochen. Ordentlich Miso-Paste unterrühren, so dass eine kräftige Brühe entsteht. Darin die Schnitzel ca. 30 Minuten kochen. Wenn sie aufschwimmen sind sie fertig. Achtung, sie saugen sich ziemlich voll und nehmen viel Platz im Topf ein, nicht überladen, sonst gibt es einen Klumpen.

Die fertigen Schnitzel aus dem Topf nehmen (geht gut mit einem Schaumlöffel), auf Küchentuch ausbreiten und ausdampfen lassen. Wenden und noch einmal ausdampfen lassen. Etwas Stärke mit Wasser zu einer dicken Lösung als Kleber anrühren. Die Nori-Blätter passend zu den Schnitzeln zuschneiden und mit der Stärke auf die Schnitzel kleben, trocknen lassen.

Anschließend in Leinöl einlegen. Kann dann gebraten oder gegrillt werden. Dann sollte zum Einlegen aber ein anderes Öl verwendet werden, da Leinöl nicht erhitzt werden darf.

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