Queerer/Feministischer Porno – Links/aktuelle Entwicklungen, update

Für die, die sich wundern, ja das gibt’s🙂. Und schon eine ganze Weile, wie mensch z.B. mit der PorYes-Kampagne oder den Feminist Porn Awards sehen kann. Das möchte ich hier auch nicht weiter diskutieren (freue mich aber über Kommentare dazu), sondern habe mich nur in letzter Zeit über einige Entwicklungen gefreut, die ich gerne zusammenfassen möchte:

Es gibt sicher viel mehr. Das waren  nur die Dinge, die mir in der letzten Zeit (ich glaube, sogar nur letzten Woche) untergekommen sind, und das finde ich schon eine erstaunliche Entwicklung!

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4 Antworten zu Queerer/Feministischer Porno – Links/aktuelle Entwicklungen, update

  1. C. schreibt:

    Der erste Link spricht davon Pornos zu drehen mit „Menschen jeden Alters“. Ist Pädosexualität jetzt progressiv?

    „Feminist porn“ ist nicht feministisch. Er kann nur als Nischenporn überleben und unterstützt weiterhin die gesamte Pornoindustrie. Wie die aussieht kann man sich von Andrea Dworkin oder Gail Dines erzählen lassen:

    • tina201301 schreibt:

      Ich möchte hier nicht in die allgemeine PorYes vs. PorNo Debatte einsteigen, das haben andere schon gemacht und können das besser als ich. Aber auf Deine konkreten Punkte gehe ich gerne ein:

      Mit „Menschen jeden Alters“ sind nicht Menschen unter 18, sondern Menschen über 25 gemeint. Leider ist es so, dass im Mainstream-Porno praktisch nur sehr junge (erwachsene!) Menschen gezeigt werden, hier ist es ein Anliegen alternativer Porno-Produzenten, auch die Sexualität älterer Menschen sichtbar zu machen.

      Ja, so lange es das Patriarchat gibt, wird feministischer Porno eine Nische sein, das sehe ich auch so. Er widerspricht den patriarchalen hetero-männlichen Sehgewohnheiten und Skripten und wird deswegen nicht das sein, was die meisten Konsument_innen sehen wollen bzw. erwarten.

      Aber das ist für mich kein Grund, feministischen Porno nicht zu unterstützen. Zum Einen gibt es die Menschen, die etwas anderes sehen wollen und es ist gut, ihnen etwas zu bieten, und dann kann es doch mal sein, dass Menschen aus irgendwelchen Gründen über feministischen Porno stolpern und sie lernen können, dass es noch mehr und andere Sexualität gibt, als was ihnen im Mainstream-Porno vorgeführt wird.

      Ich halte es da kurz gesagt mit Annie Sprinkle: „The answer to bad porn is not no porn, but better porn“. Und es ist mir einfach wichtig, dass alternative Sexualitäten (und leider geht das ja schon mit tatsächlich partnerschaftlichem Hetero-Sex los) sichtbar werden, dass es für alle, die es wollen, möglich ist, mehr kennenzulernen als der übliche Cumshot-Quatsch.

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