Neue Rezepte: Falafel, gefüllte Auberginen, Labneh

In meinem Kopf schwirrt schon eine ganze Zeit ein „tiefer“ persönlicher Zeit ‚rum. Dafür reicht mir im Moment aber nicht die Kraft, für ein paar Rezepte reicht es aber noch:

Falafel

  • 1 Tasse getrocknete Kichererbsen
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • etwas Weizenmehl
  • Salz
  • Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • etwas Backpulver (optional)

Die Kichererbsen über Nacht einweichen. Das Wasser abgießen und die Kichererbsen in zwei Tassen Wasser im Dampfkochtopf bei hoher Stufe 20 min im Einsatz mit Löchern garen. Den Topf etwas abkühlen lassen und dann öffnen. Die Kichererbsen mit dem Einsatz herausnehmen (dabei läuft schön das Wasser ab) und auf einem Küchentuch ausbreiten. Etwas trocknen lassen (geht ganz gut, weil sie ja noch warm sind).

In einer Schüssel die Kichererbsen mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Dabei darauf achten, dass keine entwischen und alles zu Pampe geworden ist. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und mit einem Gemüsehacker (Zyliss) zu Matsch hacken. Zu den Kichererbsen geben. Die Petersilie waschen, abtropfen, die Blätter abzupfen, fein hacken und dazu geben. Mit Salz und Cumin würzen. Wer mutig ist, kann noch etwas Backpulver dazugeben. Das macht die Falafel lockerer, es kann aber auch leichter passieren, dass sie auseinanderfallen. Alles gut vermengen. Etwas Weizenmehl und ggf. Wasser dazugeben und gut vermengen, bis die Masse halbwegs glatt ist und gut zusammenhält. Je mehr Weizenmehl dabei ist, umso besser hält alles zusammen, umso pampiger werden aber auch die Falafel.

In einem Topf Öl erhitzen, bis ein hereingehaltener Holzlöffel Dampfblasen produziert. Die Platte auf eine Hitze wie zum Braten einstellen (bei einer Skala bis 9 fand ich 7 ziemlich gut). Aus der Masse kleine Bällchen formen und im Öl knusprig frittieren. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenkrepp etwas abtropfen lassen.

Dazu passt Hummus oder Jogurtsoßen.

Gefüllte Auberginen

  • 4 große Auberginen
  • Eine halbe Tasse feinen Bulgur (köfteli Bulgur)
  • Gemüsebrühe
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • ungefähr so viele Champignons wie die Zwiebel (Volumen, nicht Gewicht)
  • eine kleine Dose Tomaten
  • Zimt
  • Korianderpulver
  • Salz
  • Olivenöl

Den Ofen auf 180° vorheizen. Eine Tasse Gemüsebrühe aufkochen, dann von der Platte nehmen, den Bulgur einrühren und zugedeckt quellen lassen.

Die Auberginen längs halbieren und etwas aushöhlen. Es soll noch viel Fleisch übrig sein. Das herausgeschälte Fleisch klein schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein würfeln. Die Pilze putzen und auch klein schneiden. Das geht besser, wenn mensch zuerst die Stiele herausbricht und getrennt klein schneidet. In einem Topf Olivenöl erhitzen und darin Zwiebeln, Knoblauch und die Pilze braten bis die Zwiebeln glasig sind. Das klein geschnittene Auberginenfleisch dazugeben und mit dünsten. Dabei muss wahrscheinlich Öl nachgegossen werden. Die Tomaten in der Dose kleinschneiden und, wenn die Auberginenstückchen gar sind dazugeben und verrühren. Das Ganze eine Weile vor sich hin köcheln lassen. Mit Zimt, Koriander und Salz würzen.

Den Bulgur unter die Tomatenmasse rühren. Auf einem Blech mit Backpapier die Auberginenhälften ausbreiten und mit der Masse großzügig (mit „Berg“) füllen. Etwas Olivenöl über alles träufeln, oder, wer sich die Mühe machen will, die nicht bedeckten Auberginenstellen mit Öl einpinseln. Die Auberginen ca. 30 min im Ofen backen.

Labneh

Labneh ist Jogurtkäse, der mir wahrscheinlich vor allem deshalb so gut gefällt, weil ich mir einbilden kann, Käse gemacht zu haben, obwohl das so simpel ist:

  • 2 Gläser stichfester Jogurt
  • Salz (optional)
  • Olivenöl (optional)

Ein großes Nudelsieb mit einem frisch gewaschen Küchentuch auslegen. Das Sieb so in eine Schüssel stellen, dass zwischen Schüssel und Sieb Platz ist, damit sich da Flüssigkeit ansammeln kann. Ich stelle dafür eine Tasse in die Schüssel.

Den Jogurt in das Nudelsieb geben. Falls es herzhaften Käse geben soll, etwas Salz unterrühren.

Jetzt praktisch nur warten, bis das Wasser abgetropft ist. Hilfreich ist, ab und zu den festeren Käse mit einem Löffel vom Küchentuch zu kratzen und mit dem Rest wieder zu leicht verrühren, da der Käse am Tuch schneller fester wird (da kann das Wasser gut abtropfen).

Nach ca. einem Tag hat der Käse die Konsistenz von Frischkäse und kann entsprechend verwendet werden, z.B. als Aufstrich oder Dipp. Als Dipp wird er gerne mit Olivenöl, Paprikapulver und/oder Minze dekoriert.

Nach einem weiteren Tag wird der Käse so fest, dass Kugeln geformt werden können, die dann in Olivenöl eingelegt werden können. Das soll sich dann auch eine ganze Weile halten, habe ich aber nicht ausprobiert.

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Eine Antwort zu Neue Rezepte: Falafel, gefüllte Auberginen, Labneh

  1. doro schreibt:

    Das Rezept mit den gefüllten Auberginen werde ich mal ausprobieren – klingt vielversprechend…

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